Präsentation des Projekts

Das DAFNEP Projekt unter der Leitung von Mariatu Rohde wird von einer ganzen Reihe von ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter mit wertvollen Spezialkenntnissen unterstützt.

Allgemeine programmatische Leitlinien:

Netzwerk zur Integration und sozio-kulturellen Hilfe von afrikanischen Immigranten.

Beratung für afrikanische Frauen von Afrikanerinnen überFGM, Armut, Gesundheit, Not, Erziehung, Ehe/Partner

Öffentlichkeitsarbeit und Beratung über FGM

Schutz afrikanischer Töchter und Frauen vor FGM

Ferien ohne FGM.

Enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit und Bewußtseinsbildung mit Afrikanern und afrikanischen Communities.

Ziele und Konzept

  • Vorrangiges Ziel von DAFNEP ist die Förderung der Integration von Afrikanern in Berlin und Deutschland.
     
  • Ebenfalls vorrangiges Ziel und Konzept von DAFNEP ist es, die Förderung der Integration,  die Beratungen und Diskussionen nur unter verständnisvoller Berücksichtigung sozio - kultureller Gegebenheiten der afrikanischen Immigranten durch zu führen.
     
  • Dabei ist unsere wichtigste Zielgruppe "Afrikaner in Berlin" zugleich auch unser wichtigster Partner, mit dem wir eng zusammenarbeiten.
     
  • Unser Konzept enthält als unabdingbare Komponente, mit den Afrikanern und deren Communities in Partnerschaft zu diskutieren, gemeinsam zu lernen und auch notwendigerweise zu streiten.
     
  • In Kooperation mit den afrikanischen Communities wollen wir eine auch langfristige Bewußtseinsbildung gegen FGM bei den Afrikanern bewirken.

Die vorhergehenden Aussagen halten wir in unserem Konzept für einzuhaltende Voraussetzungen für einen wirksamen Einsatz für Integration und gegen FGM.

  • Aufklärung, Veranstaltungen und intensive Öffentlichkeitsarbeit sind wichtige Begleitung unserer Einsätze für Integration und gegen FGM, Krankheit, Armut, Not.

Zielgruppen sind dabei sowohl Afrikaner als auch Deutsche.

  • Unsere Ziele verfolgen wir im Netzwerk/Vermittlung mit/zu deutschen und afrikanischen Einrichtungen, Beratungsstellen, Organisationen und Personen.
     
  • Nur gemeinsam im Netzwerk können wir konkrete Verbesserungen bei den seit vielen Jahren andauernden Integrations - und FGM Problemen erzielen.

     

Aufgaben, Angebote

 

    ¨ Ziele und Konzept enthalten als unabdingbare Aufgabe, mit den Afrikanern und deren Communities in Partnerschaft und mit Verständnis zu diskutieren, gemeinsam zu lernen und zu planen und auch notwendigerweise zu streiten.

Das verhindert auch eine "Skandalisierung" der Probleme Integration und FGM.

    ¨ Kompetente vertrauensvolle Beratung, Hilfe und vorsichtige Anleitung zur Bewußtseinsbildung bei den Immigranten sind die zentralen Aufgaben und Angebote bei DAFNEP.

    ¨ Bekanntmachung unseres Einsatzes für Integration und gegen FGM durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit z. B. mit Medien, Frauenorganisationen, Politikern.

    ¨ Veranstaltungen, Vorträge, Seminare und Publikationen allgemein über Integration und FGM und speziell über unser Projekt gehören zu unseren Aufgaben.

    ¨ Allgemeine Gesundheitsberatung von einer Ärztin und Vermittlung ärztlicher Behandlung. Speziell über Genitalverstümmelung und ihre Folgen.

    Diskrete (auch anonyme), verständnis - und respektvolle Beratung von FGM Opfern, bei drohender FGM und Asylproblemen.

    ¨ Wir beraten verständnisvoll bei sozio-kulturellen und helfen unbürokratisch bei praktischen Problemen.

    Neben Integration und FGM auch bei Not, Armut, Gesundheit, Erziehung, Schule, Alphabetisierung, Deutschkurse, Arbeitsintegration, Bewerbungsschreiben, Anträgen, Formularen und Schwierigkeiten bei Behördengängen.

    ¨ Beratung, Betreuung und Vermittlung kann in verschiedenen Sprachen, z. B. in Deutsch, Englisch, Creol, Russisch, und ethnischen Sprachen wie Temne, angeboten werden.

    ¨ Wir setzen uns ein für:

"Ferien ohne FGM" und "Schutz unserer Töchter und Frauen"
"Nein zu Gewalt gegen Frauen und Kinder" und "Integration für Afrikaner".
"Jeder einzelne Fall von erfolgter oder drohender FGM ist ein Fall zuviel".

    ¨ Wir sind flexibel und kommen auch als Beraterinnen / Referentinnen zu Ihnen nach Hause / zu Ihrer Organisation.

    ¨ Dauerhaftes Beratungsangebot von Afrikanerinnen für Afrikaner.

Auch Männer und Familien werden von uns beraten und betreut.

    ¨ Wir legen großen Wert darauf, unsere Aufgaben und Angebote in einem möglichst ausgedehnten Netzwerk mit deutschen und afrikanischen Personen, Organisationen, Beratungsstellen, mit den Medien zu bewerkstelligen.

    ¨ Zentrale Aufgabe dieser Netzwerkbildung ist die effektive Vermittlung der vielen Problemfälle in unserer Beratungstätigkeit zu den wirklich zuständigen Experten, Organisationen oder Behörden.

    ¨ Wir glauben, daß auf diese Weise längerfristige Bewußtseinsbildung für Integration und gegen FGM innerhalb der afrikanischen Communities erreicht werden kann.

    ¨ Eine erfolgreiche Verwirklichung unserer Aufgaben würde auch die FGM Probleme in Afrika auf effektive Weise lindern.

 

    Vernetzung / Networking

Vernetzung ist extrem wichtig bei unseren breit gefächerten Aufgaben. Networking hat auch Multiplikatorfunktion.

Unsere Zielgruppen sind zugleich Partner. Hervorheben möchten wir:

    ¨ Afrikaner, afrikanische Communities,

    ¨ Frauengruppen, Medien, Kirchen, Politiker, Familienverbände, Eltern, Entwicklungshelfer

    ¨ Relevante Berufsgruppen wie Ärztinnen, Pflegepersonal, Hebammen, Lehrer, Sozialpädagogen, Juristinnen und Asylexperten.

 

Konkrete schon begonnene Vernetzungen:

    ¨ Mit afrikanischen Communities
    z. B. mit PAF, Angola, Kenia, Äthiopien, Kamerun, Kongo, Ruanda, Nigeria, Sierra Leone, Sudan, Togo, Ghana, Botschaften von Burkina Faso und Nigeria.

Mit afrikanischen und deutschen Ärzten, Bewohnern/Leitern von Asylheimen.

    ¨ Mit Frauenorganisationen und Frauenvertreterinnen

    Verband der Deutschen Akademikerinnen, VIA Regional Verband in Berlin, Frauentreffpunkt SCHMIEDE, FORWARD, (I)ntact, Terre des Femmes, Bahai Frauen Forum, Ahoi World Wide Events, Brunnhilde, Rainbo, BORA, TABU, Gute-Tat, DAFI, NAFGEM in Tanzania, usw.

    Mit Frauen – und Gleichstellungsbeauftragten.

    ¨ Mit Medien

    Sehr viele Artikel, Radio- und Fernsehsendungen, Vorträge, Veranstaltungen und Ausstellungen gelangten an die Öffentlichkeit.

    Dabei ist sehr wichtig, daß sowohl die Afrikaner als auch die deutsche Öffentlichkeit gezielt angesprochen und in überraschend hohem Maße erreicht wurden.

    Das geht aus den Dialogen hervor und kann durch Anschauen der im Anhang kommentarlos aufgestellten Liste über Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit entnommen werden.

    Unser Konzept, vorrangig die Afrikaner anzusprechen scheint die deutschen Medien keineswegs zu stören. Dafür danke ich den Medienleuten.

    ¨ Mit Behörden, GTZ, BMZ, Amnesty International, Verband der bi nationalen Familien (IAF), BBJ – Service, usw.

    ¨ Mit Kulturvereinen wie Arena Kultur und KATO Kulturveranstaltungen.

    ¨ Mit Politikerinnen und sehr hilfsbereiten und mit Spezialkenntnissen ausgestatteten guten afrikanischen und deutschen Freunden.

 

Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, Medien

 

Bekanntmachung und Aufklärung unseres Einsatzes für Integration und gegen FGM durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, z. B. mit Medien, Frauenorganisationen, Politikern, sind wichtige Begleitung unseres Konzepts.

Veranstaltungen, Vorträge, Seminare allgemein über Integration und FGM und speziell über unser Projekt gehören zu unseren Aufgaben.

Ausarbeitung von Schriften über die Förderung der Integration und gegen FGM zur gezielten Aufklärung und Bewußtseinsbildung von Afrikanern in Deutschland und Deutschen.

 

Beispiele unserer Öffentlichkeitsarbeit

Fernsehen, Radio

Live Interview mit Mariatu Rohde über ihr Projekt mit: „ARD Zeitpunkte“.
Sendung von etwa 40 Min. Dauer Fernsehsender „Offener Kanal“.
Interview mit Metropolitan Television Productions.
Radio Interviews für „Deutsche Welle“ und „BBC World Service“.
 

Presse

Interview mit „Berliner Morgenpost“. Erschienen am 25. 10. 01.
Ausführliche Titelgeschichte über das Projekt im Berliner Abendblatt.
 

Veranstaltungen, Vorträge, Kongresse, Posteraustellung

Vorträge bei „Tag der Gewalt gegen Frauen", „Niemand sieht dich, wenn du weinst“, Treffen von Frauenorganisationen.
Benefizkonzert“ für die "Bekämpfung der Genitalverstümmelung".
Kongress über Förderung von Frauen. Posterausstellung beim Arena Kultur Verein.

Erfahrungstransfer

Weiterhin Vermittlung von Wissen, Konzept, Vorgehensweise und Website bei Neugründungen von FGM Beratungsstellen im In - und Ausland.

 

Zusammenfassende Vorteile des Einsatzes
“Ferien ohne FGM
"

  • In Deutschland lebende Afrikaner sind betroffen.
  • Mit entscheidend für die Effektivität des Einsatzes wären die Vorteile, die unser Deutsch - Afrikanisches Frauen Netzwerkprojekt bietet.

    Einsätze gegen FGM und für Integration werden bei DAFNEP durch ausgedehnte Vernetzung und gezielte Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

  • Unser Einsatz hat den kaum zu überschätzenden Vorteil, daß schwarze Frauen mit Afrikanern darüber reden und streiten.

Denn im DAFNEP Konzept sind die allerwichtigsten Zielgruppen der afrikanischen Communities auch unsere wichtigsten und erreichbaren Partner.

  • Das wiederum fördert in effektiver Weise die Integration von Afrikanern, und erbringt sehr konkrete Realisierungsmöglichkeiten und bessere Erfolgsaussichten.
     
  • Wie ich in meinem Buch dargelegt habe geht es meiner Meinung nach bei unserem Einsatz auch um die Verhinderung von FGM in Afrika.

Fast genau so wichtig wie die Verhinderung von FGM ist eine verständnisvolle Beratung und Betreuung bei im Anhang den oben aufgeführten schwerwiegenden Spätfolgen von eingewanderten oder in Deutschland geborenen FGM Opfern.

 

Haupthindernis bei Versuchen zur Integration
an und von Afrikanern

Haupthindernis

    ¨ Das Haupthindernis glaube ich erkannt zu haben: Es ist ganz wesentlich die gerade bei Afrikanern gut funktionierende Verdrängung. Nicht nur in den Tiefen des Bewußtseins sind afrikanische Immigranten überwiegend noch in Afrika.

    ¨ Die für sie harten und meist unverständlichen Angebote und Forderungen auch nur kleiner Schritte der Integration werden in der Regel abgeblockt, das Diskutieren und Träumen über und von Afrika ist Ihnen angenehmer.

    ¨ Ihre Identitätssuche ist schon durch die schlimmen Verhältnisse in Afrika gefährdet, hier werden ihnen von der fremden deutschen Seite neue Gefährdungen zugemutet.

    Dabei werden auch von deutscher Seite ausgestreckte Hände nicht wahrgenommen.

     

Was wollen wir dagegen tun?

Umfragen

    ¨ Richtig durchgeführt, wird allein das Stattfinden der Umfragen ein erheblicher Schritt zu einer verbesserten Bewußtseinsbildung über Probleme der Integration werden.

Öffenlichkeitsarbeit

    ¨ Die Umfragen sollen von Diskussionen mit uns bei den regelmäßigen Treffen der Communities, von Veranstaltungen von DAFNEP, von der Verteilung von Schriften und von ausgesuchter Öffentlichkeitsarbeit mit Medien begleitet werden.

Bewußtseinsbildung, Rückkopplung, Hilfe zur Selbsthilfe

    ¨ Mit dem wacheren Bewußtsein und den Ergebnissen der Umfragen wäre DAFNEP gut gerüstet, die Förderung der Integration von Afrikanern gezielt anzugehen.

    ¨ Dabei ist uns wichtig, daß die richtige Stelle durch die bei den Gesprächen erfolgte Rückkopplung von den Angesprochenen und deren Communities mitentschieden wird.

    ¨ Auch im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

falls Ihnen unser Projekt gefallen hat, können Sie uns bei den vielfältigen Aufgaben, z. B. mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach Ihrem Bemessen, zur Seite stehen.

Wenn Sie möchten, können Sie uns auch durch Spenden unterstützen. Dazu kontaktieren Sie mich bitte.

Vielen herzlichen Dank an meine vielen Freunde für sehr wertvolle Unterstützung in vielen Belangen.

Mein besonderer Dank gilt den warmherzigen und erfahrenen Frauen von Frauenorganisationen, Senat und Bezirksämtern. Sie wissen fast besser als ich warum.

Liebe Leserin, lieber Leser vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Ihre Mariatu

 

    Über Mariatu Rohde

     

    Mariatu Rohde ist in Sierra Leone geboren und aufgewachsen, studierte mit Hilfe eines Stipendiums in der Sowjetunion und lebt seit 2 Jahrzehnten in Deutschland.

    Mariatu ist seit langem in Deutschland eingebürgerte Afrodeutsche und hat als Ärztin in Berlin im Krankenhaus, in der medizinischen Forschung bei Firmen und in Arztpraxen gearbeitet.

    Weiterhin hat Mariatu bei der Weltgesundheits Organisation, WHO, in Genf und mit der Charite in Berlin mit der in und auf dem Gebiet ansteckender Krankheiten (AIDS, Hepatitis, Influenza) gearbeitet. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden eine Reihe von Publikationen in wissenschaftlichen Journalen. Arbeitslosigkeit kennt sie auch.

    Sie hat die FGM Traditionen in Sierra Leone und anderswo und die Auseinandersetzungen darüber über Jahrzehnte mit großem Interesse und Einsatz verfolgt.

    Sie hat Erfahrungen mit den Denkweisen, Mentalität und Kultur der afrikanischen und der westlichen Welt und auch mit den Traditionen der Afrikaner, speziell über FGM. Weiterhin auch über Islam und Christentum, da Mariatu sowohl eine Koran-Schule als auch ein Nonnen Internat besucht hat.