Kurzfassung: Ziele und Konzept

Ziele.  Oder: Was wollen wir?

  • Förderung der Integration und Verminderung der Genitalverstümmelung (FGM) von Afrikanern in Deutschland auf der Basis afrikanisch-afrikanischer Dialoge.
     
  • Engste Kooperation mit den afrikanischen Communities.
     
  • Aufklärung, Öffentlichkeitsarbeit und Bewußtseinsbildung über Integration und FGM von Afrikanern für Afrikaner.
     
  • Sozio-kulturelle und gesundheitliche Beratung und Betreuung für afrikanische Frauen von Afrikanerinnen

Die speziellen Arbeitsschwerpunkte sind in detaillierter und begründeter Weise unter den anderen Links dargestellt.

 

Konzept, Konzeptentwicklung.  Oder: Wie gehen wir vor?

Entscheidend für unser Konzept und ebenso für die Konzeptentwicklung ist folgende Aussage:

Unsere Hauptaufgabe ist es, mit den Afrikanern und deren Communities in Partnerschaft über Integration und FGM zu diskutieren, zu beraten, gemeinsam zu lernen und auch notwendigerweise zu streiten.

Wir glauben, daß nur auf dieser Basis (mit diesem Konzept) die lang andauernden und tiefgehend sozio – kulturell bedingten Probleme mit Integration und FGM der Afrikaner in Deutschland wirkungsvoll gelindert werden können.

Ein erfolgversprechender und bei den Communities akzeptierter Einsatz sollte dabei von Schwarzen mit dem notwendigen sozio – kulturellen Verständnis angeleitet werden.

Die Begründung dazu wird im Link „Erreichen von Afrikanern“ dargestellt.

Weiterhin sollte das Konzept und der konkrete Einsatz für Integration und gegen FGM von einer Person entwickelt werden, die Sichtweisen, Wünsche und Forderungen sowohl von afrikanischer als auch von deutscher Seite möglichst gut kennt.

Die diesbezüglichen Erfahrungen von Mariatu Rohde sind unter dem Link „Projekt Präsentation“ am Ende knapp umrissen.

 

Anmerkung

Das hier vorgestellte Konzept unterscheidet sich wesentlich von der auf der Website einer von Terre des Femmes zu findenden Aussage:

    „Es gilt, verstärkt Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland zu leisten, um dem Vorurteil entgegenzuwirken, es handele sich bei der Genitalverstümmelung um ein kulturelles Problem.“

Fast alle Afrikaner in Afrika und in Deutschland meinen, daß FGM ein über 2000 Jahre altes sozio – kulturelles, von Traditionen beherrschtes Problem ist.